Parodontitis, im Volksmund auch Parodontose genannt, äußert sich durch Knochen- und Zahnfleischrückgang, sowie Zahnfleischentzündungen. Die Erkrankung ist unter Erwachsenen weit verbreitet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese „Volkskrankheit“ normal ist. Im Gegenteil!

parodontitis

Schaubild Parodontitis Quelle: Prodente

Schonende, minimalinvasive Behandlungen ermöglichen eine schrittweise Erholung und Heilung des Zahnbettes. Besonders bei Patienten mit fortgeschrittener und manchmal schwer behandelbarer Parodontitis (z.B. Raucher, Diabetiker, Schwangere, etc.) ist eine tiefgreifende Reinigung der „Zahnfleischtaschen“ sehr erfolgreich.

Die Parodontitistherapie gehört zu den medizinisch wichtigsten Behandlungsmethoden, um Ihre eigenen Zähne in ihrem Zahnbett gesund zu erhalten.

Eine systematische Parodontitisbehandlung bedeutet im Wesentlichen eine Reinigung der Wurzeloberflächen mit speziellen, sehr feinen Instrumenten. Es werden Bakterien und Keime entfernt, die Sie selbst, auch bei bester Pflege, nicht beseitigen könnten. Bisweilen wird – nach individueller Keimanalyse – zusätzlich eine Antibiotikatherapie durchgeführt, um besonders hartnäckige und für den Knochenabbau verantwortliche Erreger zu bekämpfen.